Masters of Hardcore
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Masters of Hardcore Spanien – Review

HOLÁ! Rasende Reporterin live und direkt aus Madrid mit allen Eindrücken, die die spanische Ausgabe der Masters of Hardcore Club Tour hinterlassen hat.

Falls ihr die volle Ladung spanische Hardcore Power erleben möchtet und die vorhergehenden Infos zu Line-Up und Co verpasst habt, solltet ihr zu Beginn direkt noch hier vorbeischauen, damit ihr auch wirklich wisst, wovon ich berichte.

Location

Aber Hallo, was für eine Location das war. Der Club FABRIK Madrid herrscht über ein Fassungsvermögen von rund 10.000 Menschen. Sprich, er könnte mit einigen der größeren, uns allen bekannten, Veranstaltungshallen Schritt halten. Platz genug für all die anwesenden Hardore-Fans war also alle Male. Die Fabrik hat neben verschiedensten Areas auch einen gigantischen Outdoor-Bereich zu bieten und setzt mit seinen überaus exklusiven Vip-Loungen dem ganzen Erlebnis noch ein Krönchen auf. Ich weiß nicht, ob ich bis dato jemals einen Club in dieser Größenordnung betreten habe: Alleine deswegen ist die Fabrik schon einen Besuch Wert!

Hardcore to the Bone

Über das erstklassige Line-Up hatten wir ja bereits berichtet, doch auch die Umsetzung lief an diesem Abend wie am Schnürchen. Ein großer Hardcore Act nach dem anderen brachte die Stimmung der Spanier zum Kochen. Ob Access One zu Beginn, Angerfist in der Mitte der Nacht oder Mad Dog und Deadly Guns gegen Ende der Party, jedes Set des Abends wurde gefeiert, als wenn es kein Morgen mehr gäbe. Und auch die DJ’s selbst zeigten sich überwältigt, daher waren Sätze wie „This is just insane“, „One of my favourites MoH’s ever“ oder „What an outstanding vibe“ keine Ausnahme auf dieser Station der Club Tour.

Lest auch was Miss K8, DJ Anime oder Destructive Tendencies über die spanische Sensation auf ihren Social Media Kanälen veröffentlicht haben.

Die Besonderheit

Ich muss sagen die absolute Besonderheit an dieser Veranstaltung waren die Spanier selbst. 14 einhalb Stunden voller Energie, Enthusiasmus und Freude. So viel Getanze, Geschreie und puren Hype hatte ich schon lange nicht mehr erlebt. Man spürte die durchgehend herrschende Aufregung am ganzen Körper und konnte förmlich gar nicht aufhören „einfach glücklich zu sein“. Das erreichte die spanische Crowd durch ihre hunderprozentige Dedication, Liebe zur Musik und Dynamik.

Spanien gehört eben nicht zu den Ländern die beinahe jedes Wochenende, mit einem Event dieser Musikrichtung, beglückt werden. Aber genau dieser Fakt machte die Stimmung zu einer außergewöhnlichen!

Bilder oder Worte könnten diese Nacht nicht ausreichend beschreiben, aber einen Versuch ist es immerhin wert – also klickt euch durch die Bildergalerie, um einen kleinen Einblick zu erhaschen:

Weiteres

Die Ticketpreise für diese Ausgabe der Masters of Hardcore Club Tour lagen etwas unter dem Durchschnitt, die Getränkepreise hatten es dafür in sich. Rund € 12,00 musste man für ein Vodka-Mix-Getränk ausgeben und auch das Bier war mit nur knapp unter € 10,00 kein Schnäppchen dagegen. Nichts desto trotz: Für ein Ereignis wie das MoH in der Fabrik Madrid würde ich dieses Geld absolut gerne wieder ausgeben!

Kleiner Tipp am Rande für jene, die nächstes Jahr einen Flug nach Madrid buchen, um sich dieses Spektakel mit eigenen Augen anzusehen und den dort vorherrschenden Vibe am eigenen Körper zu spüren: Schaut vor Einlass am Parkplatz der Fabrik vorbei, dort steigen die speziellsten und motiviertesten Pre-Partys, die ihr je gesehen habt.

Was ich für mich aus dieser Nacht mitgenommen habe? Kein anderes Land feiert wie die Spanier!

Das Masters of Hardcore Festival in den Niederlanden feiert 2020 ein großes Jubiläum. Alle Topinfos zur bevorstehenden Ausgabe findet ihr hier.

Lydia
Reviews, Releases und ganz viel Hardcore mit Gefühl.

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