Army of Hardcore
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Army of Hardcore – Review

Frei nach dem Motto: „All I want for Christmas is Hakkuh“, ging es auch für mich am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages zur Army of Hardcore in die gute alte „Tubse“ nach Oberhausen.
Ich denke ich war nicht der einzige, der den Weihnachtsspeck wieder abtanzen musste.

Die Party

Das Datum der Army or Hardcore in der Turbinenhalle, ist perfekt für alle die, die neben dem vielen Essen, den engen Hemden und der ruhigen Weihnachtsmusik, wieder etwas Hardcore brauchten.
Somit hieß es wohl für viele: Schnell den Australian Anzug angezogen und in die Air Max geschlüpft und ab auf die Party.
Im Handumdrehen lag die Weihnachtszeit in weiter Ferne und man befand sich im Bereich der Gabber!

Areas

An diesem Abend erstreckten sich die Floors auf insgesamt sieben Bereiche.
Um euch selbst einen Überblick über die einzelnen Floors zu machen, gibt es hier den Plan der Army:

Army of Hardcore - Map
Army of Hardcore – Floorplan

Lineup

Für reichlich Auswahl hatte Veranstalter „ALEX-Events“ definitiv gesorgt.

Auf der Main1 waren Künstler wie Angerfist, Re-Style, Miss K8 und D-Fence zu finden und sorgten für ordentlich Stimmung.

Auf der Main2 war das Tempo im generellen schon etwas höher. Und somit sorgten Acts wie Vandal!sm, Estasia sowie Lady Dammage oder Hatred vs. Unproven a.k.a. Provenhate für genug Gründe, um nicht ruhig zu bleiben.

Area 3 beherbergte den Early & Millennium Floor und bot genug Möglichkeiten sich bei Oldschool-Hakku ordentlich zu verknoten.

Auf Area4 war Industrial, Frenchcore und Terror zu finden.

FOOTWORX hat an diesem Abend den Floor 5 für sich beansprucht.

Für alle Liebhaber von Tekk, war wohl auf der Area6 einiges zu finden.

Mit der All Stylez Area wurde ein bunter Mix an Acts geboten.

Überzeugt euch selbst einmal von dem Lineup:

Army of Hardcore - Timetable
Army of Hardcore – Timetable

Highlight

An diesem Abend überzeugten mich Trespassed sowie Vandal!sm wiedermal aufs Neue und sorgten für unglaubliche Stimmung.
Nach einer kleinen Timetable-Änderung und etwas Verwunderung, gaben die beiden jungen Niederländer ihr bestes und ließen keine Möglichen nicht völlig im Partyfeeling zu versinken.
Ich hatte so einen Spaß, dass die zwei Stunden sich schon direkt zu Beginn anfühlen als hätte ich schon knapp 10 hinter mir.

Fazit

Die Party war in meinen Augen ein voller Erfolg.
Für eine ausverkaufte Veranstaltung war es keineswegs überfüllt und die Massen haben sich auf alle Areas gut verteilt.
Somit hatte man genug Platz zum tanzen und hat sich nicht durch jegliche Engstellen quetschen müssen.

Eins war an diesem Abend jedoch auch klar. Die Tontechniker haben es an diesem Abend für meinen Geschmack mit dem Bass etwas zu gut gemeint.
Im Allgemeinen macht es Spaß, wenn die Anlagen ordentlich Druck haben, aber hier übertönte dieser oftmals die eigentlichen Lieder.

Alles in allem eine sehr coole Party mit unglaublich sympathischen Menschen und durchweg guter Stimmung.


Wir sehen uns Weihnachten 2020.

Ob die Stimmung in den vergangenen Jahren auch so gut war? Die Aftermovies sollten es euch beweisen.

Was in den letzten Monaten noch so alles passiert ist und was die einzelnen Jahreshighlights von Andi, Dani, Lydia und mir selbst waren? Einfach reinklicken.

Kai
Mit der Niederlande direkt vor der Haustür, geht meine Festivalleidenschaft über Grenzen hinaus.

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