Brutality Main Floor 2019
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Brutality 2019 – Review

„Happy Hardcore New Year“, mit diesen Worten wurde auf der Brutality der Wechsel in das neue Jahrzehnt eingeleitet. Lest im Folgenden meine Erlebnisse und Empfindungen der Silvesternacht:

Line-Up und Floorauswahl

Wie schon im Preview von uns berichtet war das Line Up reichlich mit Top Acts gespickt. Es gab drei Floors: Den Main Floor, auf welchem DJs wie Evil Activities, Korsakoff, Bulletproof und Partyraiser spielten. Dann hatte man den Uptempo Floor 1, auf welchem gestandene Größen der Uptempo Szene wie Spitnoise, Andy the Core, F.Noize und sogar der crazy GPF Act spielten. Auf dem Uptempo Floor 2, mehr oder weniger fast schon Terror Floor, ließen DJs wie Anhatema, NSD, SRB und Terrorclown jegliche Gabberherzen wortwörtlich schneller schlagen.

Leider war wie bei der vorherigen Ausgabe kein spontaner Early Floor vorhanden, weswegen ich an dieser Stelle sage: Schade! Ein spontaner vierter Floor hätte alle anderen Areas entlastet und mit einem zusätzlichen Genre für mehr Abwechslung gesorgt.

Trotzdem konnte man an dem Abend eine Menge Spaß haben, das Jahr 2019 gebührend beenden und 2020 mit einem wortwörtlichen Knall starten. Aber überzeugt euch hier noch einmal selber von dem Line Up:

Brutality 2019 Line-Up
Das Brutality Line-Up

Location

Im Gegensatz zu einem Großteil der restlichen Hardcore Partys findet die Brutality nicht in einer riesigen Halle statt, sondern im Time Out in Gemert, also in einem richtigen Club. Die 5000 Karten waren wie bei der letzten Edition restlos ausverkauft, was man definitiv auf der Veranstaltung auch merkte. Was ich am Time Out jedes Mal wieder bewundere ist, dass hier ein wirkliches „Club Feeling“ entsteht. Ich persönlich bin eher der Festival Mensch und derjenige der auf größere Events geht, da ist ein kleinerer Club eine willkommene Abwechslung und überrascht mich jedes Mal wieder aufs Neue. 

Fazit

In meinen Augen hat sich die Brutality, wie auch schon bei ihrer ersten Ausgabe, den Titel „The Hardest NYE“ wirklich verdient. Egal auf welchem der drei Floors man sich aufgehalten hat, jeder DJ spielte ein absolut hochwertiges Set und gab alles um die Menge zum Toben zu bringen. Die Sets von Evil Activities, Anhatema und SRB sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben.

Wer Hardcore liebt und lebt und auch beim Jahreswechsel Lust auf hohe BPM Zahlen hat, sollte der Brutality definitiv einen Besuch abstatten. Gute Nachrichten: Die dritte Ausgabe für 2020 wurde bereits bestätigt. Mich sieht man definitiv wieder am 31.12.2020 im Time Out, wenn es wieder Zeit ist für die härteste Silvesterparty überhaupt.

Falls ihr jetzt Bock auf die Brutality bekommen habt, dann schaut doch einmal auf der Eventseite bei Facebook oder Instagram vorbei.

Tim
Interviews, News, Festival Reviews - Von allem ein bisschen

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