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Bassline Event in Hamburg – Review

Nach drei Jahren Stille meldet sich das Label Massive Dynamic mit einem großen Knall zurück. – Die BASSLINE hat letzten Samstag zum ersten Mal die Mauern der legendären Location Bahnhof Pauli auf dem berühmten Hamburger Kiez in seinen Grundfesten erschüttert. Wie der Abend so verlaufen ist, erfahrt ihr in der folgenden Review.

BASSLINE? Noch nie gehört!

Als ich eines Abends durch Instagram scrollte, schlug mir bei meinen „empfohlenen Posts“ auf ein Mal ein Event entgegen: „BASSLINE“. Da ich noch nie von dieser Partyreihe gehört hatte, vermutlich weil es mich erst kürzlich nach Hamburg verschlagen hat, klickte ich den Beitrag an.

Als Headliner stand niemand geringeres als Sickmode auf dem Programm, gefolgt von Mutilator. Einige Residents schmückten ebenfalls das Line-up: Tiberias, Spitfire, Storah und Baxxus. – Ziemlich beeindruckend! So entschied ich, dorthin zu gehen.

Wie sich später herausstellte, war dies eine großartige Entscheidung.

Das Nordlicht unter den Labels – Massive Dynamic

2015 als reiner Veranstalter gegründet und 2017 dann zum Label expandiert, hat Massive Dynamic schon einige Partys organisiert. Jedoch agieren sie nicht nur als Label oder Veranstalter, sondern auch als Management. Letzteres kann sich sehen lassen, denn sie haben schon einige Artists unter Vertrag. Welche das sind, kannst du hier nachlesen.

Kleine aber feine Location mit Charme – Bahnhof Pauli

Auch, wenn letzten Samstag nicht die erste Massive Dynamic-Party stieg, war es die erste, für die sie sich den Bahnhof Pauli als Location aussuchten. Wie der Name bereits verrät – der Bahnhof Pauli erinnert tatsächlich an einen ehemaligen U-Bahnhof. Er befindet sich auf dem legendären Kiez auf St. Pauli in Hamburg und besticht durch seine Einzigartigkeit: die typische Kachelwand, Abluftschächte und riesige Ventilatoren schmücken den doch recht kleinen Raum – knapp 400 Leute haben darin ordentlich Platz. Meines Erachtens tut es der Location aber absolut nichts ab, da es die Veranstaltung sehr familiär gestaltet hat, ohne dass man sich irgendwie erdrückt gefühlt hat.

Abfahrt! – Die Residents heizen ein

Der Einlass startete pünktlich um 23:00 Uhr. Die ersten Besucher erhielten ein exklusives Bassline Bändchen und einen Stempel. Die Kontrollen wurden gründlich durchgeführt, sodass man sich dort sicher aufgehoben gefühlt hat. Sogar einen Stargast hat sich der Veranstalter nicht nehmen lassen: „Tyrannosaurus RAW“, der nette T-Rex, hat die Gäste freudig begrüßt und subtil die nächste BASSLINE angeteasert. – Dazu später mehr.

Leider war die Schlange am Anfang des Abends recht lang, was sich jedoch schnell aufgelöst hat. Die Garderobe war die nächste Station. 1,50€ für die Garderobe ist ein völlig gerechtfertigter Preis, dahingehend also ebenfalls nichts zu bemängeln.

Baxxus hat den Abend eröffnet und von Anfang an gut eingeheizt. So startete er mit schönen Hardstyle Classics, um sich dann langsam auf die härteren Rawstyle Beats zu steigern. Die Crowd hat er von Anfang an mitgezogen!

Als Begleitung durch den Abend wurde MC TOOLS aus den Niederlanden eingeladen, der hauseigene MC von Massive Dynamic. Meine Meinung zu MC’s ist schon immer sehr gespalten gewesen, mal machen sie viel zu viel oder man bemerkt sie so wenig, dass man glatt darauf verzichten könnte. – Hier jedoch nicht. Tools heizte die Crowd von Anfang an ordentlich ein und behielt die Energie den ganzen Abend hindurch. Großes Lob meinerseits hierfür!

MC Tools und Tiberias heizen ein ©Massive Dynamic

Gegen 00:30 Uhr betrat Tiberias die Bühne und riss von Anfang an das Publikum mit sich. Das Highlight: Er präsentierte gemeinsam mit Storah das brandneue Anthem für die BASSLINE zum ersten Mal live! Vocals für den Track lieferte MC Tools. – Meine Meinung: Energiegeladene Anthem und sehr passend zur Veranstaltung. Zudem präsentierte er seine Collab mit Radera, der speziell aus Schweden angereist war, sowie eine nagelneue ID namens „Goals“.

Spitfire lieferte als nächstes ab und präsentierte seine gesamte Bandbreite an eigenen Songs sowie einige Edits. Harte Kicks und sehr viel Abwechslung – dieses Set hat niemanden kalt gelassen.

Nächste Station: Headliner!

Gegen 3:00 Uhr betrat dann auch der Stargast die Bühne, Aleandro alias Sickmode. Von Anfang bis Ende kochte die Stimmung! Etwas anderes ist man bei ihm natürlich nicht gewohnt.

Nach ihm lieferte noch Mutilator ab, wie kein Zweiter. Spätestens da hat wortwörtlich der Schweiß von der Decke getropft!

Zum Abschluss legte Storah, ebenfalls unter Vertrag bei Massive Dynamic, auf. Später präsentierten sie noch ihren gemeinsamen Song mit Spitfire. Zum Abschluss auf jeden Fall ein sehr gelungenes Set.  

Eine große Familie!

Mein Fazit des Abends lässt sich sehr einfach beschreiben: Das Event hat sich für mich unglaublich familiär angefühlt. Vom Umgang der Artists und des Veranstalters miteinander sowie dem innerhalb des Publikums. – Tolle Organisation, angenehme Preise und eine mitreißende Stimmung von Anfang bis Ende. Gibt es übrigens auch im Aftermovie zu sehen:

Wer jetzt überzeugt ist, kann sich gerne die letzten Tickets zur nächsten BASSLINE am 11. November, ebenfalls im Bahnhof Pauli, sichern. Diese gibt es hier. Pssst: Headliner ist niemand geringeres als B-Front!

In letzter Zeit ging es bei uns auch richtig Rund – lest hier gerne unsere letzten Artikel!

Rose
"One blood, one tribe, we can outlast everything." - Colors of the Night - Wildstylez ft. Michael Jo

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