Epiq 2019 Stage
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EPIQ 2019 – Review

Das Jahr 2019 ist vorbei und um das Jahr 2020 gebührend zu beginnen ging es für uns in die Niederlande. Wie sollte das auch besser gehen als mit dem Silvester Event von Q-Dance – der EPIQ. Wie uns die erste Edition gefallen hat und was man vielleicht noch verbessern könnte, lest ihr hier.

Auf die harten Fakten der EPIQ möchte ich nicht nochmal eingehen, falls euch das interessiert könnt ihr hier mehr dazu lesen. Hier soll es um eine persönliche Meinung und Einschätzung des Events gehen.

Die Location

Zuallererst möchte ich auf die Location und die Gestaltung der Location eingehen. Der Ziggo Dome in Amsterdam ist ein lang bewährter Veranstaltungsort für das Silvester Event von Q-Dance. Da kann man also nicht allzu viel falsch machen, jedoch hätte man bei der Gestaltung noch ein wenig mehr Liebe hineinstecken können. Zwei Spielautomaten als Deko im Vorraum sind meiner Meinung nach dann doch etwas wenig.

Ansonsten fehlt es im Ziggo Dome natürlich an nichts. Lediglich ein paar mehr Essensstände hätten nicht geschadet.

Die Bühne und der Sound

Kommen wir zum Stagedesign: Ich war positiv überrascht. Das Motto wurde wirklich gut umgesetzt und die Bühne hatte liebevolle Details. Auch die Lichttechnik und das Feuerwerk um Mitternacht waren eindrucksvoll.

Der Sound war durchweg solide, auch wenn es gerade zu den härteren Acts hin meiner Meinung nach ein bisschen weniger Druck getan hätte. Trotzdem war es insgesamt ein gelungenes Zusammenspiel aus Licht- und Tontechnik.

Das Line-Up

Hier war ich vorher etwas skeptisch. Die Zusammenstellungen der B2Bs klangen doch etwas zusammengewürfelt. Doch ich kann jetzt eines feststellen: Traut euch ungewöhnliche Konstellationen zu! Es war überraschend gut und ein bisschen frischer Wind.

Mein persönliches Highlight war das Set von Rebelion. Da hat wirklich alles gestimmt.

Zwei negative Punkte habe ich hier trotzdem noch: Erstens hätte man die Ansagen zu den Hardstyle Top 10 noch etwas schöner machen, genauso wie des Ankündigung des nächsten Acts. Zweitens habe ich den Programmpunkt Tiltmode einfach nicht verstanden. Für mich hat das Konzept hier überhaupt keinen Sinn ergeben. Das sind aber wirklich nur kleine Kritikpunkte.

Der Rave Room

Wir haben schon im Vorfeld vom Rave Room berichtet und waren wirklich gespannt. Ich muss jetzt jedoch zugeben: Ich kann absolut gar nichts darüber berichten, außer dass ich keine Lust hatte eine Stunde dafür anzustehen.

Die Wartezeit war hier wirklich enorm und es wurde auch nicht gerade besser mit der Zeit. Man musste schon wirklich Glück haben, dass man einen Zeitpunkt erwischt hat, an dem nicht so viele Leute anstanden. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es ganz cool gewesen sein muss.

Die Stimmung auf der Epiq

Das Event war nicht sold out, das hat der Stimmung jedoch keinen Abbruch getan. Die Leute haben getanzt (man hatte ja auch endlich mal Platz) und hatten jede Menge Spaß. Ich war überrascht von dem Vibe in der Halle und ich glaube, so ging es vielen. Hier merkt man, dass auch eine nicht ausverkaufte Halle viel Lärm machen kann.

Mein Fazit

Ich persönlich fand die erste Edition erstaunlich gut. Es gibt allerdings auch noch ein paar Dinge zu verbessern, gerade das Gesamtkonzept sollte noch etwas ausgearbeitet werden. Trotzdem hatte ich eine Menge Spaß und es war ein rundum gelungener Start ins neue Jahr. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr in Amsterdam, wenn es heißt: Welcome 2021!

Dani
Dani kümmert sich hauptsächlich um spannende Kolumnen und das Thema Fashion & Gadgets

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