Pokke Herrie
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Pokke Herrie – Review

„Pokke Herrie – A dutch Hardcore Festival“, aber in Deutschland. Es ist wieder soweit, die Indoor Saison hat begonnen. Und wie sollte man diese auch anders starten als auf der Pokke in der guten alten Tubse? Wir haben Kai losgeschickt und er lässt euch heute an seinen Eindrücken teilhaben.

Kaum fand die Outdoor-Saison offiziell mit dem Q-Dance Neuling „Impaqt“ ein Ende, ging es für mich nahtlos weiter zu den Events der späteren Stunden und somit stand die Pokke Herrie mit einem vielversprechenden Line-Up vor der Türe.

Organisation

Keine Warteschlange beim Eingang, übersichtliche Aufteilung und auch die Preise waren mit 10€ für 9 Wertmarken angemessen.

Die Stages

Kaum an der Turbinenhalle in Oberhausen angekommen, hörte man schon deutlich die Mainstage knallen und sofort war klar: Diese Bühne hat Druck und der Sound war, wie von A.L.E.X Events gewohnt, außerordentlich gut.

Im sogenannten „T-Club“ der von niemand geringerem als F.Noize gehostet wurde war eines auch deutlich spürbar: Hier hat A.L.E.X Events die Finger im Spiel, denn auch diese Stage ließ die Wände wackeln. In der oberen Etage der „Tubse“ war die Terror Machine Records Area beherbergt. Von dort aus konnte man auch den ein oder anderen Blick auf die unten feiernde Menge erhaschen.

Bühne Nummer vier trug den Namen „Hardcore Germany DJ Contest“. Dort bekamen den ganzen Abend hinweg DJ‘s mit noch nicht so großem Bekanntheitsgrad die Chance ihr Können unter Beweis zu stellen.

Nach ersten Erkundungen und satten Bässen sollte um 0:00 F.Noize seine Bühne eröffnen.
Jedoch war auch um 0:10 Uhr, selbst von der Empore aus, weit und breit nichts von ihm zu sehen und somit verlängerte „Chaos Project“ sein Set um einige Minuten.
Kurz darauf erschien dann die auffällige Maske und von da an wollte er die verpassten Minuten förmlich nachholen und präsentierte feinsten Uptempo.

Highlights

Zu den Highlights des Abends zählten definitiv F.Noize b2b Mind Compressor, Anhatema und Hatred. Am meisten überraschte mich allerdings Vandal!sm. Der junge Niederländer spielte ein Hammer Set, welches mit von der gestrigen Nacht ganz speziell in Erinnerung bleibt.

Fazit

Das Event an sich war wirklich gut gemacht und die Kombination der Bühnen bot für jeden Liebhaber der schnelleren BPM-Zahlen genug Möglichkeiten, um auf seine Kosten zu kommen.
Einziges Manko war, dass es im Laufe des Abends nicht wirklich voll wurde. Die überschaubare Anzahl an Menschen drückte etwas die Stimmung, hatte aber auch zum Vorteil, dass genug Platz zum tanzen und feiern war und man sich nicht gegenseitig auf den Füßen stand.

Alles in allem aber ein gutes Event mit einem super Veranstalter. Bleibt nur zu hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder etwas mehr Besucher anlockt.

Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich um einen Gastbeitrag von Kai. Er ist 23 Jahre alt, feiert am liebsten zu Hardcore und Uptempo und wohnt in Rees am Niederrhein, welches nur einen Katzensprung von der holländischen Grenze entfernt ist.

Ihr wollt auch einen Gastbeitrag auf Hard Facts veröffentlichen? Schickt uns diesen gerne per Mail unter info@hard-facts.de zu.

Eines der nächsten großen Indoor Events in Deutschland wird die Syndicate. Alle Informationen zum dazueghörigen Anthem findet ihr hier.


Lydia
Reviews, Releases und ganz viel Hardcore mit Gefühl.

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