So sieht eine Festivalpause aus.
Kolumnen

Festivalpause – Warum Pause auch mal guttun kann

Ihr habt von mir ja schon etwas über unsere Festivalsucht und die Festival-Depression zu hören bekommen. Aber aus gegebenem Anlass geht es heute um etwas anderes. Nämlich darum, dass eine Festivalpause, auch wenn sie anfangs schwer sein mag, doch ganz guttun kann. 

So eine „ungewollte“ Festivalpause haben wir nämlich eingelegt. Es gibt auch noch andere Dinge neben dem Festivalalltag, in meinem Fall die Prüfungszeit in meinem Studium. Also vier Wochen lang kein Festival und keine Clubshow. War ziemlich komisch und mir hat auch echt etwas gefehlt. 

Die Rettung – IMPAQT

Doch nach diesen vier qualvollen Wochen kam die Rettung in Form der Impaqt. Das letzte Outdoorfestival des Jahres konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Meine Prüfungen waren eh schon rum, also gings los. 

Ich war schon lange nicht mehr so motiviert auf ein Festival. Ich hatte richtig Bock! Ich wollte wieder meine Lieblingsmusik hören, meine Lieblingskünstler sehen, meine Freunde treffen und den ganzen Tag durchtanzen. Hat auch ganz gut gekappt, würde ich behaupten.

Mein Motivationstief

Doch bevor wir über mein Motivationshoch auf der Impaqt sprechen können, müssen wir zuerst einmal die Schattenseiten beleuchten: Mein Motivationstief.

 Versteht mich bitte nicht falsch, ich hatte auf jedes Festival der Saison Bock. Auf manche mehr, auf andere weniger. Aber es war nie so, dass ich mich dazu zwingen musste, irgendwo hinzufahren. 

Trotzdem waren diese Festivals so zur Normalität geworden, dass sie mich nicht mehr so richtig begeistert haben. Ja, ich hatte Spaß und bin auch gerne hingefahren, aber so ein großartiges Erlebnis, wie die ersten Festivals überhaupt waren sie nicht mehr.

Die Motivation kehrt zurück

Doch nach diesen vier Wochen war sie wieder komplett zurück: Die Motivation. Ich bin auf dem Airport in Weeze angekommen und das erste, was ich zu Andi gesagt habe war: Ok, das hat mir wirklich gefehlt. Und das war die Wahrheit, alles an diesem Festival hatte mir gefehlt.

Ich war unglaublich motiviert, hatte Energie und war dermaßen gut gelaunt, dass ich wie ein Flummi vor den Stages umhergesprungen bin und mir nicht mal der kurze Regenschauer ansatzweise die Stimmung versauen konnte. Also um ehrlich zu sein, mache ich das auf allen Festivals, wenn die Musik und die Stimmung passt. Aber mehr Energie hatte ich trotzdem.

Fazit

Ich liebe Festivals und ich liebe es auch jedes Wochenende unterwegs zu sein. Ich liebe mein Leben, so wie es ist. Mit ca. 30 Festivals im Jahr und mehr Stunden auf der Autobahn als so manch ein Außendienstler. 

Trotzdem habe ich gemerkt, was eine Festivalpause von diesem „Alltag“ bewirken kann. Am Anfang war es schwer und die Entzugserscheinungen waren heftig. Aber am Ende hatte es doch etwas Positives: Ich konnte die Impaqt genießen, wie ich schon länger kein Festival mehr genießen konnte und so war sie ein gelungener Abschluss der Outdoor Saison! 

Allerdings muss die nächste Pause nicht wieder vier Wochen lang sein, zwei oder drei reichen denke ich auch. Denn ohne Festivals wäre mein Leben nur halb so schön.

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Dani
Dani kümmert sich hauptsächlich um spannende Kolumnen und das Thema Fashion & Gadgets

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